Vier-Türme-Tour
Wald - und Wiesen-Tour über die Wiener Hausberge
Kondition: 7/10
Technik: 5/10
Bikes: geschickte Gravelbiker oder MTB
Bei Nässe fordernd
Gefahren mit Cinelli Zydeco Gravelbike
700x42C Slicks - Übersetzung: 48/31 - 11-40
Wir starten bei der Feuerwache am Steinhof und folgen der Johann-Staud-Straße über die ersten, steileren Rampen zum Turm Nummer 1: der Jubiläumswarte. Hier biegen wir rechts ein und folgen dem Pelzer Rennweg zur Kreuzeichenwiese, wo wir uns links halten und die grobe Forststraße zum Schottenhof abfahren. Alternativ können hinauf zur Jubiläumswarte auch die Forstwege links und rechts der Johann-Staud-Straße gewählt werden, wo wir jedoch besondere Rücksicht auf die dortigen Spaziergänger nehmen.
Wir queren die Amundsenstraße und folgen dem Weg links am Gebäudekomplex vorbei - über einen kleinen Anstieg - zum Alserbachursprung. Hier halten wir uns links und fahren den steilen, am Gravelbike durchaus fordernden Forstweg zur Riegerlhütte ab.
Weiter folgen wir der Karl-Bekehrty-Straße Richtung Hütteldorf und genießen die schnelle Abfahrt auf schönem Schotter, nehmen uns jedoch vor den teilweise sehr groben Schlaglöchern in Acht. Wenn wir wieder Asphalt unter uns spüren, biegen wir in die erste Gasse rechts ein und fahren über die Joachim-Schettel-Gasse, Haidersberggasse, Eichbachgasse und Nikolaus-Pytty-Gasse, bevor wir rechts in die Knödelhütterstraße biegen und an deren Ende am Schotterweg wieder in den Wald einfahren.
Wir folgen den grünen Pfeilen - halten uns bei Streckenkilometer 10 rechts - und fahren die Schotterstraße entlang hinauf auf die Sophienalpe, wo wir die wunderschöne Aussicht - und den Blick auf Turm Nummer 2: den Exelbergsender - genießen. Das steilste Stück der Route - der schmale Weg hinauf zur Franz-Karl-Fernsicht - kann alternativ umfahren werden, wenn weiter der Schotterstraße zum Restaurant Sophienalpe gefolgt wird. Hier halten wir uns nach den - zum Foto einladenden - Schaukeln rechts und folgen dem Waldweg Richtung Exelberg.
Wir überqueren die Exelbergstraße und folgen dem rechten Weg - am nur für Autos gedachten Schranken vorbei - Richtung Hameau. Hier können wir zwischen dem Forstweg und dem Oberen-Roan-Trail wählen und können uns beim Häuserl am Roan einer kleinen Stärkung unterziehen. Dann folgen wir weiter der Bundeslandgrenze Richtung Sieveringer Straße, die wir queren.
Wir folgen dem Grenzweg über einen knackigen Anstieg bergauf zum Hermannskogel. Das optionale, steile, felsige Schlussstück hinauf zu Turm Nummer 3 - der Habsburgwarte - stellt den technischen Höhepunkt der Tour da, welcher danach wieder abgefahren - und der Abzweigung am Fuße des Schlussanstieges weiter Richtung Kahlenberg gefolgt wird.
Vorbei am Gasthaus zum Agnesbrünnel folgen wir den Wegweisern weiter Richtung Kahlenberg, bis wir zur Waldandacht Klosterwald kommen. Wir beachten die Fahrverbotsschilder, fahren nicht in den Friedhof ein und folgen dem Weg rechts am Gebäudekomplex vorbei zum Begleitweg der Höhenstraße. Diesem folgen wir weiter und nehmen entweder eine kurze Treppen-trage-Passage für eine wunderschöne Fotomöglichkeit auf der Brücke über die Höhenstraße in Kauf - oder wir queeren die Höhenstraße beim Parkplatz Villenweg und folgen dem linken Weg hinauf zum Turm Nummer 4: Kahlenbergsender und Stefaniewarte.
Vorbei an der Kaiserin-Eilsabeth-Ruhe fahren wir ab zum Schlusspunkt der Tour: die Aussichtsplattform am Kahlenberg, wo wir - zur Belohnung für die geleistete Arbeit - ein wunderschönes Panorama über die Stadt Wien genießen können und mit den verschiedenen Heurigen am Kahlenberg auch die Möglichkeit geboten wird, die Tour entspannt ausklingen zu lassen.